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03.10 2017

Erhöhung der Krankenkassenprämien 2018

Die neuen Krankenkassenprämien für die Grundversicherung (KVG) sind seit Kurzem verfügbar. Es ist nicht überraschend, dass das Jahr 2018 eine erhebliche Erhöhung der Kosten für die Krankenversicherung bringt, mit einem Durchschnitt von +4% in der ganzen Schweiz. Welche Kantone sind davon am schwersten betroffen und wie kann man sich vor einer unkontrollierten Erhöhung seiner Prämien schützen? Wir haben die Antworten.

Erhöhung der Krankenkassenprämien 2018 nach Kanton

Die am schwersten von der Erhöhung betroffenen Kantone sind vor allem diejenigen der Westschweiz: Waadt, Wallis, Neuenburg und Genf. Diese Kantone erfahren sogar eine Erhöhung von > 5%. Die genaue Liste:

Kanton Prämie Kanton Prämie
VD +6.4% VS +5.9%
NE +5.4% GE +5.4%
BL +4.9% JU +4.8%
TI +4.5% BS +4.3%
AR +4.3% SH +3.9%
SO +3.9% FR +3.8%
ZH +3.7% TG +3.4%
BE +3.4% AG +3.1%
SG +3% GR +3%
LU +2.7% ZG +2.3%
OW +2.2% AI +1.9%
GL +2.2% NW +1.9%
UR +1.8% SZ +1.6%

Kinder stärker betroffen

Wenn man die Kostenerhöhung nicht nach Region, sondern nach Altersgruppe betrachten, ist auffällig, dass Kinder (0-18 Jahre) mit einer Erhöhung von durchschnittlich 5% am betroffensten sind. Für junge Erwachsene (Altersklasse 19-25 Jahre) ist die Erhöhung entsprechend gross: +4.4%. Laut dem Eidgenössischen Departement des Inneren entsteht diese Erhöhung für junge Personen dadurch, dass diesen Altersklassen in der Vergangenheit ungenügende Prämien ausgezahlt wurden.

Wie kann man verhindern, dass seine Prämie steigt?

Es hängt alles von Ihrer aktuellen Situation (Altersklasse, Wohnort), von Ihrem Versicherer und dem Versicherungsmodell (Hausarzt, Telemed, Pharmed etc.) ab. Es ist grundsätzlich möglich, jedes Jahr die Krankenkasse zu wechseln, um eine Erhöhung zu verhindern bzw. einzugrenzen. Jedes Jahr verzichten viele Haushalte darauf, die Angebote zu vergleichen. Doch die Krankenkasse zu wechseln ist ein schneller und einfacher Vorgang und ermöglicht es häufig, beispielsweise für eine vierköpfige Familie, mehrere Hunderte von Franken pro Jahr zu sparen!

Die Prämien vergleichen

Die Kosten variieren je nach verschiedenen Faktoren, doch das Beste ist es, online einen Krankenkassenprämien-Vergleich zu machen. Achtung, gewisse Vergleichtools zeigen in ihren Resultaten nur eine Auswahl an Angeboten auf. Falls Sie Zweifel haben, können Sie beispielsweise den Prämienvergleich auf unserer Hauptseite nutzen, welcher Ihnen ein neutrales Resultat nach Kosten zeigt, ohne eine Versicherungsgesellschaft auszulassen.

Seine Krankenkasse wechseln

Die Abläufe zum Wechsel seiner Krankenkasse sind häufig einfacher, als sie scheinen. Es genügt, seiner Versicherungsgesellschaft eine geschriebene Kündigung noch vor dem 30. November 2017 zukommen zu lassen. Online sind zahlreiche Musterbriefe für eine solche Kündigung verfügbar. Unsere Website bietet unter anderem ein Kündigungsmodell für die Krankenkasse an, welches die Adresse des Versicherers bereits enthält.

Sobald die Kündigung geschickt wurde (und der Versicherer dies bestätigt), können Sie sich vor dem 31. Dezember einer neuen Versicherungsgesellschaft anschliessen. Falls nötig können Sie einen spezialisierten Berater für Versicherungsfragen kontaktieren. Die Berater von Prestaflex sind auf Krankenversicherungen spezialisiert und bieten Ihnen ein kostenloses und unverbindliches Gespräch an.

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